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MUSIK – MACHT – STAAT:  Wirtschaftliche und politische Ereignisse, also die Parameter MACHT und STAAT, stehen oftmals im Mittelpunkt, wenn es um Betrachtungen der Zwischenkriegszeit geht. Doch welchen Einfluss MUSIK und damit einhergehend LITERATUR sowie die neuen Medien Kino und Radio (Volksempfänger) auf die Vermittlung künstlerischer und ideologischer Botschaften haben, bleibt oft im Verborgenen. Die musikalisch literarische Stückauswahl unseres Abends widmet sich dieser Grauzone und dem Spannungsverhältnis, zwischen gezielter Mobilmachung und dem Vortäuschen eines inexistenten Weltfriedens mittels einer heilen Musik- und Film-Märchenwelt sowie der Instrumentalisierung verschiedener Musikgattungen (wie dem Deutschen Volkslied)  für wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Belange. Nicht Religion sondern MUSIK avanciert  damals zum „Opium für das Volk“ (K. Marx). Mit berühmten Filmhits wie „Kann denn Liebe Sünde sein“ oder „An einem Tag im Frühling“ u. v. m. sowie mit den Welterfolgen der Comedian Harmonists aus den 30er Jahren versucht man die Bevölkerung mundtot zu machen. – „Musik mocht staad.“  Neben ausgewählten Texten von Grass, Bachmann, Wecker u. a. wird vor allem den Werken Bertolt Brechts (1898 – 1956) ein besonderer Stellenwert im Rahmen des Konzertprogrammes eingeräumt. Komponisten wie Eisler, Dessau, Hindemith und vor allem Kurt Weill vertonen in den 20er und 30er Jahren viele seiner Libretti und Gedichte. Die „Dreigroschenoper“ (1928) gelangte dabei zu besonderem Weltruhm. Einzelne Songs daraus (z. B. Ouvertüre, die Moritat des Mackie-Messer oder der Kanonensong) sowie einige Gedichtvertonungen vollenden den Einblick in die Zwischenkriegszeit und den Blick auf die Rolle der Musik als politische Kraft. – Musik – Macht - Staat. 
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MUSIK – MACHT – STAAT:  Wirtschaftliche und politische Ereignisse, also die Parameter MACHT und STAAT, stehen oftmals im Mittelpunkt, wenn es um Betrachtungen der Zwischenkriegszeit geht. Doch welchen Einfluss MUSIK und damit einhergehend LITERATUR sowie die neuen Medien Kino und Radio (Volksempfänger) auf die Vermittlung künstlerischer und ideologischer Botschaften haben, bleibt oft im Verborgenen. Die musikalisch literarische Stückauswahl unseres Abends widmet sich dieser Grauzone und dem Spannungsverhältnis, zwischen gezielter Mobilmachung und dem Vortäuschen eines inexistenten Weltfriedens mittels einer heilen Musik- und Film-Märchenwelt sowie der Instrumentalisierung verschiedener Musikgattungen (wie dem Deutschen Volkslied)  für wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Belange. Nicht Religion sondern MUSIK avanciert  damals zum „Opium für das Volk“ (K. Marx). Mit berühmten Filmhits wie „Kann denn Liebe Sünde sein“ oder „An einem Tag im Frühling“ u. v. m. sowie mit den Welterfolgen der Comedian Harmonists aus den 30er Jahren versucht man die Bevölkerung mundtot zu machen. – „Musik mocht staad.“  Neben ausgewählten Texten von Grass, Bachmann, Wecker u. a. wird vor allem den Werken Bertolt Brechts (1898 – 1956) ein besonderer Stellenwert im Rahmen des Konzertprogrammes eingeräumt. Komponisten wie Eisler, Dessau, Hindemith und vor allem Kurt Weill vertonen in den 20er und 30er Jahren viele seiner Libretti und Gedichte. Die „Dreigroschenoper“ (1928) gelangte dabei zu besonderem Weltruhm. Einzelne Songs daraus (z. B. Ouvertüre, die Moritat des Mackie-Messer oder der Kanonensong) sowie einige Gedichtvertonungen vollenden den Einblick in die Zwischenkriegszeit und den Blick auf die Rolle der Musik als politische Kraft. – Musik – Macht - Staat.